Information zur Sanierung der Apostelkirche, Bauabschnitt 1

Die Apostelkirche ist in die Jahre gekommen. Sie wurde im Jahr 1929 im Stil des Backsteinexpressionismus nach den damals geltenden technischen Standards errichtet. Inzwischen sind fast 100 Jahre vergangen und es haben sich die geltenden Bestimmungen sowie die Nutzung des Gebäudes verändert. Der Brandschutz entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Auch bei der elektrischen Anlage besteht dringender Sanierungsbedarf.

In einem ersten Bauabschnitt soll nun der zwischen Pfarrhaus und dem eigentlichen Kirchgebäude liegende Verbindungsbau saniert werden. Hier befinden sich der Grundstein, Toiletten, die Eingangshalle, das Treppenhaus, Kanzleiräume sowie Taufkapelle und Sitzungszimmer. Bei allen anfallenden Arbeiten soll viel historische Bausubstanz erhalten bleiben und nur behutsam in den Bestand eingegriffen werden. Die Heizungs- und Elektroinstallation werden größtenteils komplett erneuert. Durch verschiedene bauliche Maßnahmen wird der Brandschutz an die aktuell geltenden Bestimmungen angepasst.

Damit das Gebäude auch zukünftig genutzt werden kann, müssen vorhandene Mängel am Brandschutz beseitigt werden. Zu den unbedingt notwendigen Maßnahmen zählen die Schaffung geeigneter Rettungswege, die Separierung des Gebäudes in einzelne Brandabschnitte und die Schaffung einer geeigneten Rauchabzugsmöglichkeit. Im ersten Bauabschnitt werden das Treppenhaus und
die Eingangshalle brandschutzmäßig von den anderen Räumen des Gebäudes getrennt. Dies soll durch behutsame Ertüchtigung vorhandener Türen bzw. den Einbau neuer denkmalgerechter Brandschutztüren erfolgen. Im oberen Teil des Treppenhauses wird eine Rauchabzugsöffnung installiert.

Die Taufkapelle mit den von Hans Nadler geschaffenen Sgraffiti mit biblischen Szenen ist ein besonderes Kleinod der Apostelkirche. Leider sind die vier großen Wandbilder stark
verschmutzt, verwittert und mit anderen Schäden behaftet. Deshalb machte die Taufkapelle zuletzt einen sehr düsteren Eindruck. Eine denkmalgerechte Restaurierung und Konservierung
der gesamten Wandoberflächen sowie eine schonende Reparatur beschädigter Stellen soll die Sgraffiti wieder in ihrer originalen Schönheit erstrahlen lassen. Durch spätere Einbauten verursachte
Fehlstellen im Klinkersockelbereich werden denkmalgerecht mit materialgleichen Ziegeln geschlossen und schonend gereinigt, ebenso das Gewölbe. Die bauzeitlichen Stuhlreihen werden neu geordnet und aufgearbeitet.
Die Lichtbänder zwischen den Außenfenstern und die zentrale Rundleuchte im Kuppelauge werden restauriert und technisch erneuert. Mit einer zusätzlichen Pendelleuchte lassen sich einzelne Teile der Sgraffiti in Szene setzen. Auf dem Boden liegt ein noch im Originalzustand erhaltener Teppich der Künstlerin Gertrud Kleinhempel. Dieser ist stark verschmutzt und beschädigt und soll fachgerecht restauriert werden. Eine Heizung unter den Stuhlreihen sorgt dafür, dass zumindest die Bestuhlung erwärmt werden kann.

Das Sitzungszimmer ist vielen noch als attraktiver Raum für kleinere Gruppen bekannt. Christenlehre, Krabbelkreis, Sitzungen und Kindergottesdienst hatten hier ihr Zuhause. Leider ist schon seit einigen Jahren die Benutzung des Raumes nicht mehr möglich, weil ein zweiter Rettungsweg fehlt. Ein Rettungsbalkon an der Seite zum Pfarrhaus, der dann als zweiter Rettungsweg im Falle eines
Brandes benutzt werden kann, soll nun diese Situation ändern. Damit wird es wieder möglich sein, den Raum für das Gemeindeleben zu nutzen. Zur Verbesserung der Raumakustik ist die Aufbringung eines speziellen Akustikputzes auf das Deckengewölbe geplant.
Die praktischen Wandschränke an den Seiten unter dem Fensterband sollen erhalten bleiben und werden aufgearbeitet. Ein Raummöbel an der Wand zum Pfarrhaus verbessert ebenfalls die Raumakustik und wird mit moderner Kommunikationstechnik ausgerüstet. Für die Finanzierung des Vorhabens haben wir Mittel beim Amt für Denkmalschutz und bei der Landeskirche beantragt und Zusagen dafür erhalten. Einen Teil der Kosten müssen wir aber selbst tragen. Wir sind deshalb auf Ihre Spenden angewiesen.

Kontakt: Vereinsvorsitzende Annegret Lattke, Tel.: 0176 57721087
E-Mail: Foerderverein.apostelkirche.dresden@evlks.de
Spenden:  Förderverein Apostelkirche Dresden-Trachau e.V.

Konto:  Bank für Kirche und Diakonie eG-KD Dortmund
IBAN: DE52 3506 0190 2500 0340 01   BIC: GENO DE D1 DKD
Ev.-Luth. Laurentiuskirchgemeinde Dresden-Neustadt:

Konto: Ev. Luth. Kirchenbezirk Dresden Nord, Kassenverwaltung
IBAN: DE 06 35060190 1667 2090 28
Verwendungszweck: RT 1034 / Sanierung Apostelkirche / Ihr Name