Sanierung des Pfarrhauses Altkaditz

Am 17. Juni 2018 wurde das Kaditzer Pfarrhaus in einem Festgottesdienst wieder eröffnet. Nachdem das Eröffnungsband vor einem der neuen Zugänge feierlich zerschnitten worden war, konnten wir die Räume wieder  in Besitz nehmen. Wir sind sehr dankbar, dass dieses besondere Gebäude jetzt für die Nachwelt erhalten ist und in dem beeindruckenden Ensemble, zu dem neben der Emmauskirche und dem großen Pfarrgarten auch die tausendjährige Linde gehört, auf vielfältige Weise genutzt werden kann.

Durch die Sanierung wurden die räumlichen Bedingungen und damit auch die Nutzungsmöglichkeiten deutlich verbessert. Das Pfarrhaus verbindet jetzt gleichsam Pfarrhof,  Pfarrgarten und Kirchhof,  wo sich der älteste Baum von Dresden befindet. Es schafft somit Zugang zu allen Bereichen.  Im Pfarrhaus selbst gibt es einen unterteilbaren, barrierefrei gestalteten Mehrzweckraum, eine Küche und zeitgemäße Toiletten, eine davon behindertengerecht. Der Keller (Tonnengewölbe) hat einen zweiten Zugang erhalten und kann somit für Veranstaltungen genutzt werden. Des Weiteren beherbergt das Haus das Pfarrerdienstzimmer und drei Wohnungen.

Die Arbeiten zur vollständigen Modernisierung des Pfarrhauses Altkaditz begannen im Frühjahr 2017. Sie waren seit vielen Jahren herbeigesehnt worden.  Bereits seit langem hatte es sich abgezeichnet, dass das Pfarrhaus einer Komplettsanierung unterzogen werden muss. Die Grundmauern des Pfarrhauses und ein steinernes Erdgeschoss können  bis ins Jahr 1682 zurückverfolgt werden. 1802 war es bei einem Brand zerstört und danach wieder neu gebaut worden. In den Folgejahren waren nur die notwendigsten Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt worden, so dass der Sanierungsbedarf immens war. 2013 hatte sich eine Arbeitsgruppe gegründet, die zunächst umfangreiche Voruntersuchungen und Variantenvergleiche für alle Gebäude im Ensemble Altkaditz vornehmen musste. Unterstützt wurde diese Arbeitsgruppe vom Dresdner Architekturbüro HERTEL+SCHLOTTER, das sich für die gesamte Planung und auch die Ausführung der Sanierung unseres Pfarrhauses verantwortlich zeigte.

Möglich wurde die Umsetzung dieses Vorhabens, das ursprünglich mit einem Umfang von ca. 912.000 Euro geplant worden war, dann nur durch eine großzügige Unterstützung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und den Verkauf eines weiteren Wohngebäudes. Nach langem Ringen hatte sich die  Gemeinde hierzu entschlossen. Außerdem musste ein Kredit aufgenommen werden, der über die Mieten refinanziert werden soll. Hinzu kommen zahlreiche Eigenleistungen, die von Gemeindegliedern erbracht worden sind, und Spenden, die wir seit Baubeginn erbitten.

Während der Bautätigkeiten kam es zu beträchtlichen Kostensteigerungen.

Hauptgründe hierfür waren neben der Erweiterung des ursprünglichen Auftragsumfangs (Ertüchtigung Keller, komplette Erneuerung Dach) umfangreiche Mehrarbeiten, deren Notwendigkeit erst während der Sanierungsarbeiten erkennbar wurde (statisch instabiler Giebel,  schadhafte Balken, Hausschwammschäden in den Wänden). Hinzu kamen allgemeine Preis- und Kostensteigerungen, die bei der Vergabe der Aufträge deutlich über die Berechnung zu einem früheren Zeitpunkt hinausgingen.

Um die Mehrkosten begleichen zu können sind wir auch in den kommenden Jahren dringend auf Ihre Spenden angewiesen. Für die Erneuerung der Gemeinderäume muss die Gemeinde einen Eigenanteil von 90.000 Euro aufbringen. Bis heute (November 2018) wurden 30.000 Euro gespendet.

Wir würden uns sehr freuen wenn Sie uns helfen, den Eigenanteil für die Gemeinderäume aufzubringen. Und wenn Sie dadurch einen Beitrag zum Erhalt dieses besonderen Gebäudes leisten.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns herzlich!

 

Bitte überweisen Sie auf unsere nachfolgende Bankverbindung:

Laurentiusgemeinde Dresden-Trachau
IBAN: DE06 3506 0190 1667 2090 28
Verwendungszweck: RT 1002/AK 25/ Ihre Anschrift

 

Sie können auch eine Patenschaft für einen symbolischen Baustein erwerben und Ihren Namen auf eine Spendentafel eintragen lassen.

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