Robert Schad

Robert Schad stammt ursprünglich aus dem oberfränkischen Coburger Land und besuchte dort das musische Gymnasium Albertinum bis zu seinem erfolgreichen Abitur 2008. Nachdem er im Grundschulalter über vier Jahre hinweg Akkordeonunterricht erhielt, erweiterte er seine instrumentale Ausbildung während der Schulzeit durch Klavier- und Orgelunterricht bei Leopold Schindler.

Nach dem Zivildienst nahm er 2009 ein Lehramtsstudium für Grundschulpädagogik mit Hauptfach Musik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg auf, das er 2014 abschloss. Während dieser Studienzeit mit weiterer Ausbildung in Klavierspiel (Klavierklasse Ritva Jantsch) und Gesangstechnik (Gesangsklasse Wayne Lempke) fungierte Robert Schad zudem als Tutor für die Studien- und Seminar-vorbereitenden Lehrgänge in Harmonielehre, Gehörbildung und angewandte Musiktheorie sowie als Assistent des künstlerischen Leiters des Universitäts-Kammerchores und des renommierten Nürnberger Hans-Sachs-Chores. Seit Oktober 2014 studiert er nun in Dresden Chordirigieren unter Matthias Liebich und Prof. Hans-Christoph Rademann.

Von 2008 bis 2010 war Robert Schad freier Mitarbeiter als Konzertkritiker für die Feuilleton-Abteilung der Neuen Presse Coburg.
Erste Erfahrungen als Chorleiter konnte er mit dem Liederkranz Rottenbach 1933 e.V. in seiner Heimat und als stellvertretender Chorleiter des Coburger Kammerchores von 2008 bis 2011 sammeln. Von 2011 bis 2014 zeichnete er als künstlerischer Leiter der Chorgemeinschaft des Bürgerverein Nürnberg-Langwasser verantwortlich. Darüber hinaus fungierte er im selben Zeitraum als Dozent für Musiktheorie innerhalb der Chorleiterfortbildungen des Fränkischen Sängerbundes e.V.
Seit Januar 2015 hat er nun als Nachfolger von Elena Beer sowohl eine der Assistenzstellen der künstlerischen Leitung des Chores der TU Dresden als auch die künstlerische Leitung der ökumenischen Kantorei der Weinbergskirche Dresden-Trachenberge inne.

Seine pädagogische Tätigkeit übt er weiterhin seit 2011 jährlich im Sommer als Chordozent innerhalb der oberschwäbischen Schülermusikwochen aus, die in der Trägerschaft des internationalen Arbeitskreises für Musik e.V. (iam) liegen.

Sein großes Hobby stellt das Arrangieren und Komponieren von Chor-, Film- und Hörspielmusik dar, was in der Zwischenzeit u.a. in einigen ambitionierten Produktionen festgehalten wurde.