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> Apostelkirche Apostelkirche
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| 1242 | Trachau erstmals urkundlich erwähnt. Es gehört zunächst zur St.-Laurentius-Kapelle Kaditz (heute Emmauskirche) |
| 1539 | Pfingsten erster Evangelisch Lutherischer Gottesdienst in Kaditz |
| 1734 | Das Siegel von Kaditz zeigt den Sämann |
| 1873-1898 | Gottesdienst in der alten Schule (Alttrachau Nr. 52) |
| 1897 | Hilfsgeistlichenstelle für Trachau eingerichtet |
| 1898-1929 | Gottesdienst in der Turnhalle Böttgerstrasse |
| 1901 | In einem Glockenstuhl aus Stahl läuten im Schulgarten die ersten drei Glocken von Trachau |
| 1908 | Die Apostelkirchgemeinde wird selbstständig Schenkung eines Grundstückes für den Kirchenbau durch Bauer Trobisch (Bild und Inschrift am Grundstein im Kellergeschoss) |
| 1922 | Weihe von zwei neuen Glocken für die im ersten Weltkrieg eingeschmolzenen |
| 1927 | 9. Oktober Grundssteinlegung für das Gemeindezentrum |
| 1929 | 10. März (Sonntag Lätare) Weihe des Gemeindezentrums |
| 1955 | Wiederum Weihe von zwei neuen Glocken für die im zweiten Weltkrieg eingeschmolzenen |
| 1958 | 50 Jahre selbstständige Apostelkirchgemeinde Neue Orgel von Alexander Schuke, Potsdam, mit 22 klingenden Stimmen |
| 1968 | Beginn einer umfassenden Außen- und Innenerneuerung mit der Reparatur des Turmes |
| 1979 | 50 Jahre Gemeindezentrum |
| 2006 | Rekonstruktion des Glockenstuhls und der Glocken |
„Gott schirme, was von Menschenhand gebaut, und gebe seine Gnade, dass durch dieses Haus auch jenes andere Haus immer mehr in die Höhe wachse, von dem das Apostelwort redet: Ihr als die lebendigen Steine, bauet euch zum geistlichen Hause!“
Von den jüngsten Gemeindegliedern im Kindergarten bis zu den alten im Feierabendkreis kommen viele in den Räumen des Gemeindezentrum zusammen. Unsere Taufkapelle im Turm und der Kirchsaal wollen uns zur Besinnung auf Grund und Ziel unseres Lebens führen. Sie laden jeden ein zum Gespräch mit Gott, der uns das Leben gibt, in Bitte, Dank und Lob. Und die Apostel über dem Eingang als Sendboten des Herrn Jesus Christus mahnen uns, das empfangene mutig weiter zu geben, wie es auch die Inschriften unserer Glocken sagen:
| Glocke I "Regenbogenglocke", Kunstgießerei Lauchhammer 2006 | "Ehre sei Gott in der Höhe" | |
| Glocke II "Taufglocke", C. Albert Bierling Dresden 1901 | "Den Menschen ein Wohlgefallen!" | |
| Glocke III "Friedensglocke", Kunstgießerei Lauchhammer 2006 | "Friede auf Erden" |
Ein Vorgänger der Emmauskirche in Dresden-Kaditz wird bereits 1273 urkundlich erwähnt und ist damit eine der ältesten im Dresdner Raum. Es dürfte sich aber nur um eine kleine Kapelle gehandelt haben. Die Gründung ist im Zusammenhang mit der Entstehung der Briesnitzer Kirche und dem Vorhandensein der „Eisernen Furt“, einer Elbquerung, zu sehen und lag am Weg von Meißen nach Briesnitz bzw. weiter nach Bautzen. Teile dieser Weges sind heute noch in der Dresdner Neustadt als Bischofsweg bekannt.
Die Kapelle war wahrscheinlich dem heiligen Laurentius gewidmet; im Untergeschoß des Turmes, dem ältesten Teil der Kirche, ist auf dem Schlußstein des Kreuzgewölbes das Relief dieses Heiligen zu finden.
In den Visitationsakten von 1539 wird die Kaditzer Pfarre als eine „wüste Hofstatt“ bezeichnet und das Kirchlein wird von Kötzschenbroda aus verwaltet. Nach dem 30jährigen Krieg erhält die Kirche ihre heutige Gestalt (bis auf den Turm). Die Stützpfeiler an den Außenmauern deuten darauf hin, dass sie eine Gewölbedecke hatte. Um 1680 wird dieses Gewölbe wieder entfernt und eine Holzdecke eingezogen.
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![]() Altar der Emmauskirche |
In den Jahren 1750 - 1756 erfolgt der nächste Umbau. der Dresdner Bildhauer Knöffler errichtet einen Kanzelaltar, der ursprünglich weiter im Kirchenraum stand. Zwei Emporen liefen um das gesamte Kirchenschiff. In dieser Zeit gehörten außer Kaditz die umliegenden Gemeinden Mickten, Übigau, Pieschen, Trachau, Serkowitz, Radebeul, Trachenberge und Oberlößnitz zur Kaditzer Kirchspiel. Der Kaditzer Kirchfriedhof war Begräbnisstätte für diese Ortschaften.
Im Jahre 1686 wird das heutige Pfarrhaus, Altkaditz 25, erbaut.
Die nächste große Umgestaltung erfolgt in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1869 errichten die Gebr. Ziller, Oberlößnitz, den Turm in seiner jetzigen Gestalt. 1887 werden die Umfassungsmauern um 2,5 m erhöht, die Kirche erhält ein Schieferdach, u. a wird auch eine Heißwasserheizung eingebaut. 1903 wird Kaditz zusammen mit weiteren Orten nach Dresden eingemeindet, 1904 erhält sie ihren heutigen Namen: Emmauskirche.
Dem 1. Weltkriegen fielen die Bronzeglocken zum Opfer. Am 15. Januar 1922 konnte ein neues Geläut feierlich geweiht werden. 1942 wurden die beiden größeren Glocken eingeschmolzen, die kleinere blieb erhalten. 1948 erhielt die Emmauskirche zwei Glocken der zerstörten Sophienkirche, die auf einem Hamburger Glockenfriedhof gefunden wurden. sie stammen aus den Jahren 1676/77. Die kleine Glocke paßte nun nicht mehr zum Geläut und wurde 1949 dem Matthäusfriedhof zur Verfügung gestellt.
Das Geläut wurde 1973 mit der kleinen Glocke ergänzt, diese wurde von der Nachbarschaft Kaditz gestiftet.
Informationen zum "Förderverein Emmauskirche Dresden Kaditz e.V.", welcher sich um die Sanierung der Emmauskirche bemüht, finden Sie hier.
Weitere Informationen sind zu finden unter:

Die drei Räume im Erdgeschoß und der Jugendkeller werden für eine Vielzahl von Gemeindeveranstaltungen genutzt.
Ausserdem gehören der Gemeinde das Pfarrhaus auf der Markusstraße, das heute auch Sitz der Kassenverwaltung der Evangelisch- Lutherischen Kirche Dresden ("KVD") ist, sowie das Pfarrhaus in Altkaditz und die ihm gegenüber liegende 2001 sanierte ehemalige Kirchschule.
Nachdem die Pieschener und Trachauer Christen jahrelang Gottesdienste in der Schulturnhalle gefeiert hatten, konnte nach 17 Monaten Bauzeit die St. Markuskirche 1888 geweiht werden. Im Stil der Neogotik war eine Kirche mit 900 Sitzplätzen entstanden. Auffällig ist, dass der Altar in dieser Kirche im Westen steht, nicht, wie meistens üblich, dem aufgehenden Licht zugewandt. Das hat wahrscheinlich städtebauliche Gründe Pieschen war damals schon relativ dicht bebaut.
Der Altaraufsatz und die Kanzel sind mit Linden- und Eichenholzschnitzereien verziert. Unter dem Kruzifix zeigt ein Holzrelief Jesus mit seinen Jüngern beim letzten Abendmahl. An der Kanzel streckt Jesus dem Betrachter seine rechte Hand entgegen. Umgeben ist er von den vier Evangelisten - einer davon Markus, nach dem die Kirche benannt ist. Szenen und Zitate aus dem Markusevangelium sind auch auf den Altarfenstern aus dem 20. Jahrundert zu sehen.
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![]() Altarraum der Markuskirche |
Die Orgel wurde von der Firma Eule aus Bautzen gebaut. Sie hat 26 Register und 1539 Pfeifen. Die zinnernen Prospektpfeifen mussten im 1. Weltkrieg für die Rüstung abgeliefert werden und wurden erst 1921 wieder ersetzt.
Weitere Information zur Orgel finden Sie hier.
Der Turm der Markuskirche ist 45 Meter hoch und hatte ursprünglich vier kleine Ecktürmchen. Das Bronzegeläut, das schon auf dem Schulhof im hölzernen Glockenstuhl zu Veranstaltungen gerufen hatte, wurde 1917 eingeschmolzen. 1924 konnten drei Stahlglocken (d f as) geweiht werden, die unter anderem durch Versteigerungen und eine Lotterie finanziert wurden.

| 1446 | Trachenberge erstmals urkundlich erwähnt als Weinberg Dresdner Augustinermönche |
| 1539 | Pfingsten erster Evangelisch-Lutherischer Gottesdienst in Kaditz, Bewohner halten sich aber an ihre ehemaligen Heimatgemeinden Kötzenschenbroda, Reichenberg, Wilschdorf |
| 1868 | erster Kirchvorsteher aus Trachenberge abgeordnet als Vertreter in der Kaditzer Gemeinde |
| 1884 | Filialgemeinde Pieschen mit Trachenberge scheidet aus Kaditz unter dem Namen St. Markus aus, vorher schon jährliche Silvestergottesdienste „in der alten Schule“ auf der Döbelner Strasse |
| ab 1887 | werden dort regelmäßig Lesegottesdienste gehalten |
| 1891 | am 2. Advent erster Gottesdienst in der neu erbauten Turnhalle (Döbelner Str. 8) als „Beetsaal der Gemeinde“ |
| 1903 | Trachenberge bekommt einen eigenen Pfarrer und es werden eigene Kirchenbücher geführt |
| 1915 | endgültige Trennung von der Markusgemeinde |
| 1930 | Sonntag Okuli Einweihung einer Notkirche auf dem „Grünen Zipfel“ an der heutigen Albert-Hensel-Straße mit eigenen Glockengeläut aus den Glocken der Dresdner Gartenbauausstellung von 1928 in d, f und g, die Kirche bekommt den Namen „Weinbergskirche“ |
| 23.10.1946 | die Notkirche brennt vollständig ab, nur das Kruzifix kann gerettet werden, sowie die in die Kirche gestürzten Glocken |
| 1950 | Reformationstag Einweihung des Glockenturms als erstes nach dem Krieg wiedererbautes kirchliches Gebäude |
| 1958 | Trinitatissonntag Einweihung der neuen Kirche |
| 1967 | Einweihung der Orgel aus der Werkstatt der Firma Jehmlich |
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